Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/tamael

Gratis bloggen bei
myblog.de





Amüsantes Schlachtfest

FEAST

Eine Gruppe zusammengewürfelter Menschen verbringt den Abend in einer Kneipe in der texikanischen Wüste, spielen Billard, trinken Bier und pöbeln rum, als plötzlich ein Fremder durch die Tür prescht und in der Hand einen abgerissenen Monsterschädel hält. Dummerweise war das erledigte Exemplar offenbar kein Einzelgänger, denn der Rest der Monsterbande versucht von nun an in die Kneipe einzudringen, während die verängstigten Menschen bemüht sind, genau das zu verhindern.

Das war's auch schon. Mehr Story ist für diesen Film nicht nötig und vor allem auch nicht gewollt. Diese ekelige Horrorkomödie macht eben deshalb so viel Spaß, weil sie gar nichts anderes sein möchte und keinen Tiefgang vortäuscht, wo keiner vorhanden ist. Bei Feast geht es grundsätzlich darum, möglichst viele Menschen auf möglichst eklige/lustige Art und Weise über die Klinge springen zu lassen. Dass die Monsterbrut bei längeren Auftritten nicht unbedingt erstklassiges Effektniveau aufweisen, stört dabei kaum, da der Film sich selbst nicht wirklich ernst nimmt. Das nimmt den zugegebenermaßen fiesen Szenen auch deutlich an Schärfe, so dass man ohne schlechtes Gewissen über abgerissene Körperteile und ungewollte Blutduschen schmunzeln kann.

Viele lustige Einfälle jenseits abgerissener Körperteile lassen die Mundwinkel zusätzlich zucken. Insbesondere die kurze Vorstellung eines jeden Charakters mittels kurzen Texteinblendungen (Lebenserwartung inklusive!) oder die Teils herrlich dämlichen Dialoge sind alleine schon die investierten 95 Minuten Lebenszeit wert. Die Darsteller sind dabei erwartungsgemäß nicht aus der ersten Hollywoodriege entliehen, passen allerdings allesamt in ihre Rollen und liefern solide Leistungen ab. Und wer Henry Rollins in rosa Jogginghosen sehen möchte, kommt an Feast ohnehin nicht vorbei.

Wer an der zweiten Filmhälfte von From Dusk till Dawn schon seinen Spaß hatte, sollte Feast unbedingt eine Chance geben. Allen Leuten, die allergisch auf mehrere Liter humorvoll verspritztes Kunstblut reagieren, rate ich allerdings vom Genuß dieses Streifens ab. Allen anderen sei dieser Geheimtipp ans Herz gelegt!

Ben-O-Meter: 8 von 10 eingedrückten Augäpfeln

4.6.09 15:14
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung